Manche Dutchbone Produkte finden wir in einem schönen Land – wir kaufen sie und sie ergänzen sofort unsere Kollektion. Bei anderen geht es weniger schnell. Vor allem bei Produkten, die wir selbst entwerfen, wie unseren neuen Flair. Flair ist ein Sessel, der auf dem Zeichenbrett entstanden ist. Der gesamte Prozess hat gut ein Jahr in Anspruch genommen… Aber jetzt können wir ihn endlich präsentieren! Unter lautem Dutchbone-Applaus hier nun The Story of Flair!

“ Dieser kleine Oma-Sessel ist am Zeichentisch entstanden.“

Eigentlich wurde Flair von Marie Kondo geboren, der japanischen Aufräumberühmtheit. Gleich nach der Lektüre ihres Bestsellers fing nämlich einer aus unserem Team an, den Speicher aufzuräumen! Und da kamen die schönsten Sachen zum Vorschein: Alte Plattenspieler und Geschirr aus einer Erbschaft, aber auch ein alter Sessel von Oma. Ein kleiner roter Salonsessel mit einem niedlichen Röckchen.

Dieser Sessel hat wochenlang in unserem Laboratorium gestanden. Immer wieder haben wir ihn ausgiebig betrachtet. In diesem Stühlchen steckte Zukunft, aber wie sollten wir sie in die heutige Zeit übertragen? Denn diese „Oma“ war viel zu niedrig, ihre Haut zu fest, ihre Farbe zu fahl und das Röckchen zwar hübsch, aber ein Update könnte auch nicht schaden… Die Sitz-Idee an sich ist jedoch absolut zeitgemäß: Ein eleganter Lounge-Sessel mit einem schicken Äußeren. 

Flair Skizze – Omastuhl

Schließlich stellen wir zusammen, welchen Ansprüchen der neue kleine Dutchbone Sessel genügen soll. Es soll elegant und chic sein, nicht zu hoch und nicht zu breit, superbequem, mit einem hübschen streichelzarten Stoff UND er soll ein pfiffiges Röckchen tragen. Der Sessel soll auch ein Hotel-Lobby-Gefühl vermitteln. Ein Sessel, in den man sich fallen lässt und von dem man nie wieder aufstehen möchte,einer, in dem man sich mit einem Cocktail weit weg träumt, einer, in dem man sich stundenlang unterhalten kann… Na ja, so einer eben. Die Idee ist geboren!

Daraus wurde ein ganzer Zeichenblock voller Skizzen, Gekritzel, Wörter, Themen, Synonyme und Namen für diesen Sessel. Geballte Kreativität, aus der sich schließlich der definitive Entwurf für Flair herauskristallisierte. Während dieses Prozesses hatte sich eigentlich das gesamte Modell verändert. Oma hatte sich einer wahren Metamorphose unterzogen. Wir haben Entscheidungen bezüglich Design, Sitzkomfort, Material und Farbe getroffen. Oma hat ein Update bekommen. Oma 2.0.

Anschließend haben wir anhand dieser Zeichnungen Muster produzieren lassen. Wenige Wochen später kam es zu unser ersten Begegnung bei unserem hervorragenden Möbelproduzenten in China. Spannend, denn das Dutchbone-Designteam hat lange an ihr gearbeitet und gleich – endlich – sollten wir ihr gegenüberstehen. Wir waren bereit!

“ Ein Zeichenblock voller Skizzen und Gekritzel, das ist oft der Beginn.“

Der Flair Sessel in der Entwicklung

Am sehr frühen Morgen verlassen wir das Flugzeug. Es regnet in Shanghai. Mit Sack und Pack setzen wir uns ins Taxi. In unserer Tasche stecken die Bücher, der ganze Papierkram und die Muster, die wir für diesen Stuhl benutzt haben, den wir schon so lange in unserer Kollektion haben wollen. Beim Möbelproduzenten angekommen, wartet Flair – so heißt Oma mittlerweile – schon auf uns. Wunderschön ist sie geworden – wir können es nicht anders sagen!

Wir haben uns bei Flair für die Farben Altrosa, Braun, Dunkelgrün und Gold entschieden. Und das Röckchen? Wurde zu elegant flatternden Fransen! Ein Versuch, das Röckchen wie bei Oma aus Stoff zu erhalten, scheiterte, weil der Rock unserer Ansicht nach zu steif fiel. Die leicht frivolen Fransen sind die Lösung. Sie runden Flair perfekt ab und man fühlt sich wie in einem mehr als schicken Lounger!

“Lassen Sie die Zwanzigerjahre auferstehen und bringen Sie den Lounge-Sessel von Dutchbone ins Haus!”

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